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Pflegewohnheim Rosenhain

Teilweise Sanierung / Umbau und Erweiterung

Wettbewerbsbeitrag

Juni 2010

Leitmotiv des vorliegenden Entwurfes ist die Verknüpfung des Bestandgebäudes und des Neubaues durch ein zentrales Eingangsfoyer. Dadurch können sowohl die Besucher bzw. die Anliefer- und Rettungsdienste vom Norden die Empfangshalle direkt betreten als auch Spaziergänger vom westlich angrenzenden Weg oder vom östlichen Garten her. Der geländebedingte Höhenunterschied wird konsequenterweise in der Halle überwunden und ermöglicht so einen direkten Anschluss an die beiden Geschosse des Neubaues sowie die Gerontopsychiatrische Tagesstätte bzw. die Verwaltung im Erdgeschoß des Altbaues. Die Vertikalerschließung erfolgt durch 2 Aufzüge und zur besseren Orientierung wird das Foyer sowie der anschließende Verbindungsgang des Neubaues in transparenter Fassadengestaltung ausgeführt. Darüber hinaus ist der Baukörper zwischen dem Alt- und Neubau mit einen Glasdach versehen.
Der Neubau wird in 2 getrennte Trakte geteilt, die jeweils eine „Wohngemeinschaft“ mit je 13 Bewohnern pro Geschoß beherbergt. Zentrum einer WG ist die stets von zwei Seiten belichtete Wohnküche und deren angrenzende Terrassen.
Im Altbau wir der an der südöstlichen Fassade bestehende Wintergarten zum zentralen Aufenthaltsbereich, indem die Wohnküche und die für die Ver- und Entsorgung nötigen Räume direkt daran angeschlossen sind. Um aufwendige Umbaumaßnahmen zu unterbinden werden die notwendigen Flächen dem bestehenden Gebäuderaster weitgehend untergeordnet. Als Ergänzung zum bestehenden Wintergarten wird an der östlichen Fassade eine orthogonale Rahmenkonstruktion angedockt um einerseits das Gebäude formal strenger abzuschließen und anderseits die Möglichkeit zum Einhängen von notwendigen Terrassen zu ermöglichen.

Städtebaulich betrachtet schließt der Neubau den bestehenden Obstgarten nach Westen hin hermetisch ab und schafft somit einen intimen Freibereich für die Bewohner des Hauses. Aufgrund der Geländesituation ist es folglich auch leicht möglich die notwendigen Mitarbeiter Stellplätze bequem unterhalb des Neubaues zu arrangieren und einen direkten Zugang zu den bereits vorhandenen Umkleiden im 2.Untergeschoss des Altbaues für die Mitarbeiter zu ermöglichen. Um dem charakteristischen Wesen des Abschließens nach Außen und dem Öffnen nach Innen zu entsprechen werden auch die Fassaden entsprechend gestaltet, indem einerseits reduzierte Fensterbände die Gestalt nach außen beschreiben und großformatige transparente Fassadenelemente einen Blick in die intimeren Innenhöfe ermöglichen.

Pflegewohnheim Rosenhain

Teilweise Sanierung / Umbau und Erweiterung

EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb

Juni 2010

Ausloberin: Stadt Graz – Stadtbaudirektion / Referat Hochbau

Auftraggeberin: Stadt Graz, vertreten durch die Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ)

Aufgabentyp: Pflegewohnheim

Mitarbeiter: Thomas Mayer, Robert Rohsmann, Eva Debelak

Modellbau: Rudi Manzl

Staatlich befugte und beeidete Ziviltechniker
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